Stand: 31.08.2020

Gesundheitsvorsorge

  • Lasst uns aufeinander achtgeben. Das bedeutet dann aber:
  • Niemals krank zur Schule!
  • Im Zweifel bleibt ihr Kind bitte zuhause und wird krank gemeldet.
  • Kinder mit relevanten Symptomen oder Fieber werden wir zum Schutz aller umgehend von Eltern abholen lassen.

 

Mund-Nasen-Schutz

(update: 09.09.2020 – nach der Schulpflegschaft am 08.09.2020)

Coronabetreuungsverordnung ab 01.09.2020
  • Die Coronabetreuungsverordnung sieht ab dem 01.09.2020 keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) in den Unterrichtsräumen mehr vor, soweit die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen (s. unbedingt unten *).
  • Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal müssen keine MNB tragen, wenn sie im Unterrichtsgeschehen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können.
  • Daraus folgt zugleich, dass Schülerinnen und Schüler ihre MNB tragen müssen, sobald sie – vor, während oder nach dem Unterricht – ihre Sitzplätze verlassen.
  • Grundsätzlich gilt die Maskenpflicht natürlich auf dem Schulgelände und im Gebäude weiter. Ausnahme: Essen und Trinken im Außenbereich mit Sicherheitsabstand! Man sollte somit die Nahrungsaufnahme mit Sicherheitsabstand unbedingt oft nutzen!!
Spielraum für Schulen
Schulen können sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Folgende Gremien der Schulgemeinde haben inzwischen u. a. zu dem Thema Mund-Nasen-Bedeckung getagt:

  • Dienstbesprechung der Lehrkräfte am 31.08.2020 und 04.09.2020.
  • SV-Schülerrat am 01.09.2020
  • Elternpflegschaft am 08.09.2020 – Gäste: zwei Lehrerratsmitglieder und der SV-Schüler-Vorstand.
Auf allen Sitzungen war die Mund-Nasen-Bedeckung Thema

Im Hinblick auf unsere Gesundheitsvorsorge wollen wir solidarisch agieren. D. h.:

  • Um Schülerinnen und Schüler, Familienmitglieder daheim sowie Lehrkräfte aus Risikogruppen zu schützen, wollen wir bei der freiwilligen Nutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen Unterrichtsstunden bleiben.
  • Für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräften aus der Risikogruppe ist dies zwingend empfohlen!
Ergebnis aller Sitzungen
  • Alle Gremien der Schulgemeinde haben sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Gleichzeitig ist allen bewusst, dass die Nutzung für alle anstrengend ist und wir individuelle Entlastungen für unsere Schülerinnen und Schüler finden müssen, damit es ihnen gut geht.
Individuelle Entlastungen für unsere Schülerinnen und Schüler

Absprachen zur Entlastung, die z. T. auch schon so praktiziert werden:

  • Schülerinnen und Schüler können umgehend ihre Lehrkraft ansprechen, falls es ihnen durch die Nutzung der Mund-Nasen-Bedeckung nicht gut geht. Die Lehrkraft versucht, zeitnah individuelle Entlastungen zu finden.
  • Unter Einhaltung der Sicherheitsabstände kann z. B. nach Rücksprache mit der Lehrkraft ein Kind an ein offenes Fenster gehen, um ohne Maske „durchzuatmen“.
  • Ebenso kann ein Kind nach Rücksprache mit der Lehrkraft alleine während (!) der Stunde auf den Flur gehen, um dort etwas zu trinken und ebenfalls „durchzuatmen“.
  • Gerade bei den jüngeren Schülerinnen und Schüler achten alle darauf, dass die Schülerinnen und Schüler in den kurzen Pausen das Gebäude verlassen und mit Sicherheitsabstand etwas Essen und Trinken – hierbei ist die Abnahme der Maske ja erlaubt.
  • In späteren Stunden am Vormittag können evtl. kurze Zwischenpausen notwendig werden, um mit allen Schülerinnen und Schüler kurz den Raum zu verlassen und auf dem Schulhof mit Sicherheitsabstand etwas zu trinken bei Abnahme der Maske.
  • Solange es möglich ist, können Unterrichtsstunden auch in den Außenklassenraum verlegt werden.
  • Sonstige Mitarbeit: Gerade stillere Schülerinnen und Schüler können sich evtl. unter der Maske nicht im gewohnten Maße beteiligen. Zur Entlastung kann auf Wunsch einer/s Schüler/in mit der Lehrkraft ein alternativer Beitrag zur Sonstigen-Mitarbeits-Note abgesprochen werden, z. B. eine schriftliche Ausarbeitung.
  • Prinzipiell sollten die Schülerinnen und Schüler wärmere Kleidung tragen, da zur Gesundheitsvorsorge deutlich öfter gelüftet wird.
  • Die Lehrkräfte achten darauf, dass bei sinkenden Außentemperaturen kein Dauerdurchzug entsteht. Stattdessen wird im abgesprochenen Rhythmus eine Stoßlüftung durchgeführt.
  • Und auch noch mal der wichtige Hinweis: In allen Pausen sollte etwas gegessen oder getrunken werden. Wenn hierbei der Sicherheitsabstand (> 1,5 m – Beispiel für Einhaltung: Ausgestreckte Arme berühren sich nicht!) eingehalten wird, darf die Maske für die Zeit der Nahrungsaufnahme abgesetzt werden.
  • Wir sind uns alle einig, dass kein/e Schüler/in Nachteile widerfährt, wenn man auf das Recht der Maskenabsetzung besteht. Gleichzeitig bitten wir im Sinne der Gefährdungsreduktion darum, im gemeinsamen Gespräch zwischen Lehrkraft und Schüler/in Lösungen zu finden. So können die Abstände vergrößert werden, falls möglich oder ein Platz gesucht werden, der dichter an einem Fenster ist. (s. Gefährdungsbeurteilung – Quarantänerisiko für Lerngruppe unten).
Zentrale Vorteile der freiwilligen Fortsetzung der Mund-Nasen-Bedeckung
  • Die Gefährdungsbeurteilung in einem Klassenraum verändert sich deutlich, wenn die Mund-Nasen-Bedeckungen nicht weiter genutzt werden.
  • Während der Zeit der Maskenpflicht sind notwendige Quarantänemaßnahmen individuell durchgeführt worden, ohne Klassen und Stufen für bis zu 14 Tage auf Distanz zu unterrichten.
  • Das Gesundheitsamt versucht alle engen Kontaktpersonen (direkter Kontakt zu erkrankter oder positiv getesteter Person) zu finden und zu beproben. Bei einem negativen Testergebnis besteht aber die Quarantäne 14 Tage fort.
  • Wir möchten durch die freiwillige Nutzung der Mund-Nasen-Bedeckung auch unbedingt erreichen, dass evtl. Corona-Infektionen nicht zu großflächigem Distanzunterricht aufgrund von Quarantänemaßnahmen führen.
*Wenn ein/e Schüler/in die Maske trotzdem abnehmen möchte, dann nur so:
  • Wie immer beginnt und beendet eine Lehrkraft eine Unterrichtsstunde. Die mögliche Maskenabnahme steuert somit die Lehrkraft. Die Maske darf nur im Unterrichtsraum nach einem entsprechenden Hinweis der Lehrkraft zum Stundenstart am festgelegten Sitzplatz abgenommen werden (s. Ausnahme zur Risikogruppe oben).
  • Wenn die Lehrkraft die Stunde beendet, muss die Maske umgehend wieder aufgesetzt werden.
  • Daraus ergibt sich, dass beim Warten auf die Lehrkraft zum Stundenbeginn oder beim Verlassen des Schülersitzplatzes (z. B. Toilettenbesuch) die Maske zu tragen ist.
  • Ab 01.09.2020 dokumentieren die Lehrkräfte auch die Nutzung oder das Ablegen der Mund-Nasen-Abdeckung.
Organisatorische Reaktionen der Schulleitung auf die Veränderungen zur Maskenpflicht
  • Wir lösen Durchmischungen von Jahrgängen, die wir eigentlich zusammen beschulen müssten, räumlich auf:
    • Sichere Zeit, d. h. Klassenstufe 5 und Klassenstufe 6 werden in verschiedenen Räumen betreut.
    • Praktische Philosophie 8/9 – verschiedene Räume nebeneinander für die Klassenstufe 8 und Klassenstufe 9
    • Gemeinsames Lernen in der Lernwerkstatt A16: Dort werden wir die Abstände (> 1,5 m) zwischen den Personen einhalten.
Weiterhin gültig
  • Vorgabe des Landes NRW zur Beschaffung: “Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen.” Schulmail vom 03.08.2020
  • Die Elternpflegschaft wird versuchen, über z. B. Sponsoren weitere Mund-Nasen-Bedeckungen für unsere Schülerinnen und Schüler zu besorgen.
  • An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen ebenfalls eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.
  • Das Essen und Trinken erfolgt in den großen Pausen außerhalb der Gebäude ohne Maske, aber mit 1,5 Meter Abstand zu den anderen.

 

Lüften, Flure und Hygiene (unverändert – bitte dauerhaften Durchzug vermeiden!)
  • In jeder Stunde wird nach ca. 20 Minuten für ca. 5 Minuten “maximal” (alle Fenster, Türen zum Flur, Fenster im Flur) gelüftet. Dauerdurchzug bei sinkenden Außentemperaturen ist zu vermeiden.
  • Die Stundenenden dürfen um “+- 5 Minuten” variieren. Die Lehrkräfte haben Lotsenfunktion, damit eine “Staubildung” in den Fluren verhindert wird (Abstände!). Die Lerngruppen sollen als Gruppe den Raum verlassen.
  • Die zuvor unterrichtenden Lehrkräfte stellen nach der 2., 4. bzw. 6. Stunde sicher, dass auch in den großen Pausen bzw. in der Mittagspause “maximal” durchgelüftet wird.
  • Die Frühaufsichten öffnen alle Fenster in den Fluren.
  • Vor den Computerräumen werden Desinfektionsstationen installiert. Jede(r) Schüler(in) desinfiziert sich vor Betreten des Computerraums die Hände. Bei Toilettengängen usw. sollte anschließen der Desinfektionsvorgang wiederholt werden.
  • Jede Klasse der Sekundarstufe I bestimmt ein Hygieneteam, das z. B. folgende Aufgaben hat:

    Sorge für sehr regelmäßige Lüftung des Klassen- bzw. Unterichtsraumes (alle 20 min);
    Sorge für Vorrat von Hygienemitteln;
    Beobachtung der allg. Hygienesituation in der Klasse und Beratung der (Klassen-)lehrer*innen