Gymnasium Netphen gewinnt Innogy Klimaschutzpreis

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Es waren nicht wenige Gäste, die sich am 17. Dezember im Forum des Gymnasiums zur Vergabe des Innogy-Klimaschutzpreises in Netphen eingefunden hatten. Dieser Preis zeichnet jährlich Projekte aus, die sich für den Umwelt- und Klimaschutz in einer Gemeinde engagieren.

Dabei war die Wahl des Veranstaltungsortes kein Zufall: Das Projekt „Auf Augenhöhe – Nachhaltig voneinander lernen“ des Gymnasiums, das die Schule gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Root-Foundation in Ruanda initiiert hat, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. In dem Projekt werden unter anderem Müllsammelaktionen, Lernnachmittage und Papiertütenaktionen organisiert und innerhalb der Schule auf Mülltrennung und das Verzichten auf Plastik, beispielsweise in der Cafeteria, geachtet. Mit einem Kurzfilm und einem selbst erarbeiteten Theaterstück vermittelten die Schülerinnen und Schüler den Anwesenden ein nachdrückliches Bild von weit der weitreichenden Problematik.

Weitere Preise erhielten der SGV mit seinem Projekt „Anlegen des Natursteigs Sieg“, einem Erlebniswanderweg, der auf das Siegtal, den Westerwald, das Siegerland und das Rothaargebirge aufmerksam machen soll, wobei die einzelnen Etappen nach circa 20 Kilometern immer an einem Bahnhof enden, wodurch Wanderer immer die Möglichkeit haben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an ihren Ausgangspunkt zurückzukehren, sowie die Dreis-Tiefenbacher Kita Sonnenschein, die im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes von Eltern und Kindern ein Insektenhotel geschaffen hat.

Für die jungen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten gab es dann am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien noch ein besonderes Highlight: Per „Skype“ nahmen sie Verbindung mit ihren Projektpartnern in Ruanda auf, überbrachten die Nachricht vom gemeinsam gewonnenen Preis und übergaben symbolisch einen Scheck mit dem Preisgeld, das zuvor von mehreren Spendern, u.a. den Eltern der Klassen 6A und 6C, mit dem Ziel ergänzt worden war, eine Patenschaft für die nachhaltige Bildung und Erziehung dreier Kinder in Ruanda zu übernehmen.