Neuigkeiten-Archiv


Musikschule, Musikvereine und Gymnasium kooperieren

Instrumentalunterricht am Gymnasium Netphen

Musik und Schule unter einem Dach. Mit dieser griffigen Formel lässt sich die schon seit 2015 bestehende Kooperation des Gymnasiums Netphen mit der städtischen Musikschule anschaulich beschreiben.
Um der besonderen Bedeutung aktiven Musizierens in der Region noch besser gerecht zu werden und der bewährten Zusammenarbeit neue Impulse zu verleihen, haben die Verantwortlichen zum Beginn des neuen Schuljahres mit der Musikkapelle Irmgarteichen und dem Musikzug Netphen zusätzliche Akteure als Verstärkung in das gemeinsame Boot geholt.

Mit dieser Zusammenarbeit wird der Einzel- und Gruppenunterricht am Instrument in den Räumen der Schule möglich, lange Wege zwischen Schule und Musikschule können entfallen und Schulinstrumente im Rahmen der Kooperation kostengünstig bereitgestellt werden.

INFORMATION AUS ERSTER HAND
Das neue Angebot können Sie am Tag der ersten Elternpflegschaftssitzung Ihrer Klasse aus erster Hand kennenlernen:
Ab 18:00 Uhr sind Vertreter der Musikvereine und der Musikschule Netphen im Foyer unserer Schule zu Gast und Sie haben bis zum Beginn der Pflegschaftssitzung um 19:00 ausführlich Gelegenheit, sich über Instrumente, Personen und Angebote zu informieren.

Weitere Informationen zur neuen Kooperation dazu finden Sie auch unter der Rubrik Musikschule am Gymnasium hier auf unserer Hompage.

Honigernte: Die Bienen-AG im Leben.Lernen.-Band

Am 30. Juni hatten alle 11 Kinder der Honigbienen-AG einen Sondertermin zum Honigernten. Wir trafen uns am Gymnasium Netphen und bauten mit Hilfe unserer Leiterin Frau Schneider alle Geräte in der Küche auf.
Von den vollen Honigwaben entfernten wir die Deckel über dem Honig. Jeder durfte ein Stück Entdeckelungswachs probieren, der sich wie ein Kaugummi anfühlte. Nachdem das geschafft war, kamen wir zum Schleudern. Wir legten die 4 Waben in ein großes rundes Gerät, dann kurbelten wir abwechselnd und drehten die Waben ein paar Mal um. Durch die Fliehkraft flog der Honig dabei an die Wände der Schleuder und floss weiter in einen großen Topf mit Sieb.
Danach gab es eine kurze Pause, bis der gesamte Honig aus der Schleuder geflossen war. Nach einiger Zeit war dies der Fall und wir verteilten ihn. Jeder durfte sich Honig in sein zuvor mit einem Etikett beschriftetes Glas abfüllen.

Danach aßen wir alle ein Honig-Butterbrot. Das fand ich persönlich am besten. Es schmeckte mir und allen anderen sehr gut!

Angelina

Ich fand gut, dass man wirklich was über Bienen gelernt hat. Das Schleudern hat mir viel Spaß gemacht. Der Honig ist super toll!

Esther

Ich fand am Schleudern besonders toll, als wir die Waben entdeckelt haben und dass wir selbst die Schleuder drehen durften. Der Honig hat richtig gut geschmeckt.

Max

Ich fand die Bienen-AG schön, weil man viel über das Imkern gelernt hat und weil wir Honig bekommen haben. Ich fand es auch toll, dass wir nicht gestochen wurden.

Samuel

Mir hat gefallen, dass wir immer draußen waren und dass wir nicht gestochen wurden.

Simon

Einmal im Jahr schleudern wir. Das bedeutet, dass wir uns außerhalb des Unterrichts an der Schule treffen. Da schleudern wir den Honig aus den Waben. Zuerst müssen die Waben entdeckelt werden. Dann kommen die Waben in die Honigschleuder. Unten an der Honigschleuder kann man eine Klappe aufmachen, aus der dann der Honig fließt. Der Honig läuft dann durch zwei Siebe in einen anderen Behälter, den Abfüller. Am Abfüller befindet sich ebenfalls eine Klappe. Öffnet man diese, fließt der Honig in die vorbereiteten Gläser. Mit dieser Klappe regelt man, wieviel Honig in die Gläser kommt. Daher der Name Abfüller. Der selbst gemachte Honig schmeckt viel besser als gekaufter. Was mir an der Bienen-AG am besten gefallen hat war das Schleudern!

Orla

Mir gefällt die Bienen-AG sehr, da man sehr viel über Bienen lernt. Ich bin schon das dritte Mal in der AG und lerne immer mehr dazu. Besonders das Imkern hat mir gefallen, weil wir verdeckelte Waben geöffnet haben. Als wir die Schleuder drehten, konnte man hören, wie der Honig gegen die Wände spritzte. Das Beste aber was, dass wir am Ende selbst ein Glas Honig bekamen und auch aßen.

Chiara


Ich fand die AG super, weil wir viel über Bienen gelernt haben und dass wir dann auch Honig bekommen haben. Es war auch gut, dass wir schleudern konnten. Alles super!

Lena

Mit hat das Schleudern am besten gefallen: Am Anfang haben wir die Waben entdeckelt und jeder kam dabei ca. viermal dran. Das hat Spaß gemacht. Danach haben wir die Rähmchen in die Honigschleuder getan. Dann wurde gedreht und in der Schleuder der Honig an die Wand geschleudert. Der Honig lief an der Wand runter in einen Behälter. Aus dem Behälter haben wir den Honig in die Gläser gefüllt. Das Schöne war, dass alle drankamen und wir viel Spaß hatten.

Jenny

Mir hat an der Schulimkerei gefallen, dass wir viel mit den Bienen gemacht haben und selber Honig geerntet und geschleudert haben. Ich fand es sehr interessant, den Bienen so nah zu sein und ich habe viel Neues über sie erfahren.

Emma

Am besten hat mir der Honig, die Bienen und das Schleudern gefallen. Und dass wir draußen bei den Bienen geguckt haben.

Emily

Soccerturnier der 5. Klassen

Am Freitag, den 29.06.2018, fand das jährliche Soccerturnier der 5. Klassen des Gymnasiums Netphen statt!

Erstmalig wurde das Turnier in der Turnhalle ausgetragen. Jungen und Mädchen der 5. Klassen traten gegeneinander an, insgesamt waren 5 Jungenmannschaften und 5 Mädchenmannschaften am Start. Unterstützt bei der Planung und Durchführung wurden die beiden Lehrkräfte Frau Merklein und Frau Saßmannshausen von einigen Schülern aus dem Sport-Lk der Q1 sowie Herrn Schwind.

Das Turnier hat allen Beteiligten viel Spaß und Freude bereitet!

N. Saßmannshausen

Ehrung besonderer Preisträger am Gymnasium Netphen

„Dass eine Schule Preisträger auf Bundesebene ehren kann, ist schon ein seltener Anlass. Dass Schülerinnen und Schüler ein und derselben Schule aber in so kurzer Zeit gleich zwei Preise auf Bundesebene gewinnen können – und dann noch in so unterschiedlichen Feldern – das ist schon etwas ganz Besonderes. Und ich freue mich, dass es die Entwicklung der vergangenen Jahre dazu beigetragen hat, am Gymnasium Netphen ein Umfeld zu schaffen, in dem so etwas möglich werden kann.“

Mit diesen Worten wandte sich Werner Hücking als zuständiger schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg am Dienstag anlässlich einer außergewöhnlichen Feierstunde an die im Forum versammelten Mitglieder der Schulgemeinde. Und in der Tat: Mit Melvin Weiß, Bundespreisträger im Fach Mathematik des Jahres 2018, sowie den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5a und 5c, die mit ihrem von Frau Wussow begleiteten Projekt „Auf Augenhöhe“ im Bundeswettbewerb „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ in Berlin mit dem Sonderpreis der Kindernothilfe ausgezeichnet worden waren, gab es für die Schule gleich zwei außergewöhnliche Preise zu feiern (siehe dazu auch den gesonderten Bericht unten).

Auch Netphens Bürgermeister Paul Wagener sowie Schulleiter Eckhard Göbel brachten in kurzen Grußworten ihre Hochachtung vor den erbrachten Leistungen zum Ausdruck und gratulierten den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern von Herzen. Sogar NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer ließ einen Gruß überbringen und eine Anerkennung in ihrem Namen überreichen.

Am Schluss der Veranstaltung warteten alle gespannt auf die angekündigte Live-Schaltung nach Ruanda, wo sich die dortigen Partner des Projektes „Auf Augenhöhe“ gemeinsam mit den Netphenern über das Erreichte freuten. Doch auch wenn die Versammelten wegen technischer Probleme nur einen kurzen Eindruck gewinnen konnten, freuten sie sich um so mehr darüber, dass alle am Projekt Beteiligten schon vorher bekräftigt hatten: „Wir machen auf jeden Fall weiter.“

„Auf Augenhöhe“ – Projekt des Gymnasiums gewinnt Preis in Berlin

„In dem gemeinsamen Beitrag des Gymnasiums Netphen und der Root Foundation in Ruanda beschäftigten sich Kinder aus Netphen und Ruanda mit den lokalen und globalen Auswirkungen von Plastikmüll. In Netphen wurden Experten einer Abfallfirma eingeladen und die Schülerinnen und Schüler entwickelten Spiele und kleine Theaterstücke zum Thema.

In Ruanda wurde ein ganzer Projekttag zum Thema Plastik durchgeführt. Beeindruckend an diesem Beitrag ist der Austausch auf Augenhöhe, die differenzierte Auseinandersetzung sowie das überaus hohe Entwicklungspotenzial des Projektes.“

So lautet ein Teil der offiziellen Begründung für den Sonderpreis, mit dem das Projekt im Rahmen des vom Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier initiierten Wettbewerbs „Eine Welt für alle – alle für eine Welt“ heute in Berlin von der Kindernothilfe e.V. ausgezeichnet worden ist.

Mit Hochspannung war eine Delegation der am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5
des Gymnasiums Netphen, begleitet von ihrer Lehrerin und Projektbetreuerin Ursula Wussow (li),
nach Berlin gereist, wo sie heute mit Stolz und ausgeprägter Freude den Preis der Kindernothilfe
im Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin entgegegennehmen konnten.(Foto: Schule)

Die gesamte Schulgemeinde gratuliert zu diesem tollen Erfolg und wir freuen uns, die Preisträger im Rahmen eines festlichen Empfangs am Dienstag, dem 24.06. ab 14:00 Uhr (siehe dazu auch Meldung unten) zurück in Netphen begrüßen zu dürfen – wir werden ihnen ein großartiges „Willkommen“ bereiten!

Dritte Veranstaltung des Debattier-Clubs am Gymnasium Netphen

Darf ein Staat Menschen mit dem Tod bestrafen, um ein Verbrechen zu sühnen? In vielen Ländern ist die Todesstrafe noch immer erlaubt. Menschenrechtsorganisationen setzen sich für ihre Abschaffung ein.

„Länder mit Todesstrafe – Verräter der Menschenrechte?“ lautete dann auch das Thema am vergangenen Dienstag, 08.05.2018, als der Debattier- Club des Gymnasiums Netphen bereits zu dritten Mal zusammenkam.

Nach einer kurzen Einführung in die Problematik durch die Diskussionsleiter Philip Stieber (Q1) und Anita Hani (Q1) fanden sich schnell Unterstützer und Gegner der im Raum stehenden These. Die Teams aus je drei Diskutierenden bestanden aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgansstufen 9 bis Q2.
Am Ende überzeugte das Team, das als Gegner der Todesstrafe auftrat, die Jury. Als beste Rednerin mit der besten Strategie und dem besten Inhalt sowie rhetorisch herausragend wurde Luisa Hübner (EF) gekürt.

M. Kleber

Einladung zum ersten Elternsprechtag im Schuljahr 2017/2018

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

zum zweiten Elternsprechtag im laufenden Schuljahr 201/2017 laden wir Sie am

Montag, dem 07. Mai 2018 von 15:00 – 19:00 Uhr

ins Gymnasium Netphen ein. Termine sind i.d.R. bereits im Vorfeld vergeben worden, in einigen Fällen sind aber auch spontane Terminabsprachen noch möglich.

Bitte bedenken Sie jedoch, dass gerade bei den Klassen- und Kernfachlehrerinnen und -lehrern die Terminnachfrage i.d.R. sehr groß ist. Deshalb reichen die zur Verfügung stehenden engen Zeitfenster für ausführliche individuelle Beratungen nicht immer aus. Bitte nutzen Sie daher auch die Möglichkeiten zur individuellen Vereinbarung einer Sprechstunde mit dem jeweiligen Lehrer / der jeweiligen Lehrerin.

Eine Übersicht über diese wöchentlichen Sprechstunden, die jedes Mitglied des Kollegiums unserer Schule anbietet, finden Sie hier.

Machtspiele: Theater am Gymnasium Netphen

Wir freuen uns, dass an unserer Schule am Freitag, dem 4. Mai 2018, eine Theateraufführung einer Schauspielgruppe stattfindet, an der Schülerinnen und Schüler sowie einige Eltern unserer Schule aktiv mitwirken. Das Stück „Machtspiel“ ist für jung und alt interessant und wird daher an zwei Terminen in der Aula unserer Schule aufgeführt.Die erste Aufführung findet am 4. Mai während der Schulzeit ab ca. 10.15 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7, 8 und 9 statt; alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufen
werden teilnehmen.

Die zweite Aufführung ist eine Abendvorstellung. Sie findet ebenfalls am 4. Mai 2018 im Forum unserer Schule statt und beginnt 18.00 Uhr. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl wird unsere Catering-AG sorgen.

Das Gymnasium wünscht allen Beteiligten viel Erfolg, viel Spaß und zahlreiche positive Eindrücke vom Theater an unserer Schule

S. Wetzig.
Koordination Mittelstufe

Eine Welt für alle: Netphener Fünftklässler Sieger im Wettbewerb des Bundespräsidenten

»Wir sind Zeitzeugen einer Epoche, in der die weltweite Vernetzung rasch voranschreitet und große politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen mit sich bringt. Der Wettbewerb „Alle für eine Welt – eine Welt für alle“ gibt Schulen und Berufsschulen in unserem Land kluge Impulse, die helfen, dass die Bildung mit diesen globalen Entwicklungen Schritt hält.«

Mit diesen Worten erläutert Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die Zielsetzung des alle zwei Jahre unter seiner Schirmherrschaft stattfindenden Schulwettbewerbes. Das Thema der jetzt zu Ende gegangenen Runde lautete »Sei weltbewegend! Verantwortungsvoll handeln. Miteinander gestalten!«

Für die Fünftklässler des Gymnasiums Netphen und ihre Biologielehrerin Ursula Wussow war es gar keine Frage, dass sie mit ihrem Projekt „Auf Augenhöhe“ an diesem Wettbewerb teilnehmen würden. Gemeinsam mit der Root Foundation Ruanda, deren Kooperationsschule das Gymnasium ist, hatten sich die Netphener Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Plastik sowie den Folgen des enormen Plastikmüllanfalls aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandergesetzt. Das Besondere daran: Nicht nur in Netphen wurde geforscht und gearbeitet, sondern Schülerinnen und Schüler in Ruanda – einem Land, in dem Plastik als Verpackungs- oder Tütenmaterial weitestgehend verboten ist – widmeten sich parallel dazu dem gleichen Thema auf ihre Weise und immer wieder tauschten sich die Beteiligten über ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus. So lernten sie nicht nur eine Menge über die fatalen Umweltfolgen des enormen Plastikverbrauches, sondern auch kulturübergreifend von-, mit- und übereinander.

Dieser beeindruckende Ansatz wurde belohnt – die Klassen 5a und 5c des Gymnasiums Netphen gehören zu den Hauptpreisträgern des diesjährigen Eine-Welt-Wettbewerbes und werden am 21. Juni in Berlin von Bundespräsident Walter Steinmeier persönlich ausgezeichnet werden.Und obwohl die Jury des Preises erst Ende April in Bonn getagt und die Preisträger ausgewählt hatte, warf die Preisverleihung schon jetzt ihre Schatten voraus. In der vergangenen Woche war ein Filmteam zu Gast am Gymnasium Netphen, um im Auftrag des Bundespräsidenten die jungen Forscher und ihr außergewöhnliches Projekt für die Preisverleihung in Berlin zu dokumentieren. Vor laufender Kamera konnten die Schülerinnen und Schüler noch einmal ihre Arbeitsergebnisse vorstellen und über ihre Erfahrungen berichten. »Das allein war schon spannend genug«, stellte eine von ihnen nach ihrem Filmauftritt fest.