„Back to the roots“ – zurück zu den Wurzeln. So könnte man das in dieser Form erstmals ausgerichtete Ehemaligen-Treffen des Gymnasiums Netphen am Samstag, dem 13. Dezember 2025 vielleicht überschreiben.
Mit seinem Gründungsjahr 1990 zählt das Gymnasium Netphen zwar zu den eher jüngeren Schulen dieser Art in der Region, ein regelmäßiger Kontakt zu Ehemaligen war den Beteiligten aber schon schon früh ein besonderes Anliegen. So war der jährliche Schulball für viele Jahre der Ort, an dem Aktive und Ehemalige zusammenkamen.
Im 35. Jahr seines Bestehens möchte das Gymnasium mit einem neu konzipierten Ehemaligen-Treffen als eigener Veranstaltung nun jedoch neue Wege gehen und den Kontakt zu ehemaligen Absolventinnen und Absolventen ausbauen und verstetigen.
Zum Auftakt des neuen Formats hatten Schulleitung und Förderverein die Abiturjahrgänge 1999 und 2000, also die ersten beiden Abschlussjahrgänge der Schule, sowie den Jahrgang 2015 auf die Netphener Haardt eingeladen.
Rund 60 Ehemalige waren dieser Einladung gefolgt und wurden mit einem Sektempfang durch Schulleiter Eckhard Göbel sowie den mit der Alumni-Arbeit betrauten Lehrer, Herrn Jan-Peter Stein, begrüßt. Im Anschluss gab es reichlich Gelegenheit zum persönlichen Austausch sowie insgesamt drei Führungen durch die Schule. Dabei stießen vor allem der gerade im Werden begriffene Neubau sowie die zeitgemäße Ausstattung, z.B. im MINT-Bereich, auf großes Interesse. Im Anschluss gab für die Interessierten noch die Möglichkeit, Einblick in ihre ehemaligen Abiturklausuren zu nehmen – die Zehn-Jahres-Sperrfrist war für alle Eingeladen inzwischen verstrichen. Mit vielen Gesprächen konnte der Tag dann am frühen Abend ausklingen.
Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Diese Form des Zusammenkommens ist eine gute Gelegenheit, wieder in Kontakt zur ehemaligen Schule zu kommen und sich mit ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern auszutauschen. Für das Gymnasium Netphen also Grund genug, diese Form der Alumni-Arbeit auch in Zukunft weiterzuführen und zu vertiefen.
Der Dank der Schule geht an alle Beteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement. Solche Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und nachhaltig Schulgemeinschaft wirken kann.
