Demokratisch Handeln – Gymnasium Netphen im Wettbewerb für Jugend und Schule ausgezeichnet

eingetragen in: Neuigkeiten, Startseite | 0

Der Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ – ins Leben gerufen von der ehemaligen Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher – wird seit 1990 für alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausgeschrieben. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, zeichnet die Initiative einmal pro Jahr gelungene Beispiele für gelebte Demokratie aus.

Schon 2018 hatte das Gymnasium Netphen mit seinem Projekt „Auf Augenhöhe – nachhaltig voneinander handeln lernen“ seinen Hut in den Ring geworfen und erhielt nun als Auszeichnung die Einladung zur bundesweiten „Lernstatt Demokratie“, die Anfang Juni unter dem Motto „#MischDichEin“ in Bad Münder am Deister stattfand.

3 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8, begleitet von Frau Silvia Glomski, der ehemaligen Leiterin der früheren Realschule „Am Kreuzberg“, an der das Projekt „Auf Augenhöhe“ 2015 entstanden war, durften als Abgesandte des Gymnasiums nach Bad Münder reisen. Sie erwartete eine bunte Mischung verschiedener Programmpunkte, die von kulturellen Angeboten über Workshops zum demokratischen Handeln bis hin zu einer „Fake-News-Fabrik“ reichten. Im Zentrum der Veranstaltung aber stand die wechselseitige Begegnung, so dass die Teilnehmer in einer kreativen und offenen Atmosphäre Impulse für sich selbst und ihre Projekte gewinnen zu konnten.
Nach zwei eindrucksvollen, aber auch anstrengenden Tagen konnte die Netphener Delegation dann im Rahmen einer abschließenden Feierstunde aus den Händen von Frau Dr. Verena Hamm, der Tochter von Hildegard Hamm-Brücher, ihre Anerkennungs-Urkunde entgegennehmen.

In der Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Es geht um unsere Umwelt und die weltweite Vernetzung des wirtschaftlichen, politischen und digitalen Handelns. Unsere vernetzte Welt ist von einem Nord-Süd-Gefälle in Wohlstand und Teilhabe geprägt. Deshalb bedeutet demokratisches Engagement auch, nicht nur in lokalen, regionalen oder nationalen Grenzen zu denken und zu handeln. Das hier skizzierte Projekt trägt dieser Realität Rechnung. Es versteht Hilfe als Unterstützung. Es will die Selbstbestimmung im Leben von Menschen und Gemeinschaften fördern.“