Informationen für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern
Gemeinsam für eine sichere Schule
Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das Recht, sich in der Schule sicher, respektiert und wertgeschätzt zu fühlen.
Deshalb hat das Gymnasium Netphen ein Kinder- und Jugendschutzkonzept entwickelt. Es dient nicht nur dazu, Gewalt, Grenzverletzungen und Kindeswohlgefährdungen frühzeitig zu erkennen, Betroffene zu schützen und im Ernstfall schnell und professionell zu handeln, sondern legt auch einen besonderen Schwerpunkt auf Prävention. Durch Aufklärung, Sensibilisierung und die Stärkung einer Kultur des respektvollen Miteinanders sollen Risiken frühzeitig reduziert und Grenzverletzungen möglichst verhindert werden.
Unser Ziel ist eine Schule, an der Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Verantwortung selbstverständlich sind.
Was bedeutet Kinderschutz?
Wir schützen unsere Schülerinnen und Schüler vor allen Formen von Gewalt, zum Beispiel:
- körperlicher Gewalt
- seelischer oder psychischer Gewalt
- sexualisierter Gewalt
- Mobbing und Cybermobbing
- Diskriminierung und Ausgrenzung
- Vernachlässigung und anderen Kindeswohlgefährdungen
Grenzen jedes Menschen werden bei uns respektiert.
Dafür stehen wir
Alle Mitarbeitenden unserer Schule verpflichten sich zu einem gemeinsamen Verhaltenskodex.
Dazu gehört insbesondere:
- respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander
- klare Regeln für Nähe und Distanz
- Wahrung persönlicher Grenzen
- verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien
- konsequentes Einschreiten bei Grenzverletzungen
- Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten
Prävention – Schutz beginnt im Alltag
Kinderschutz ist Bestandteil unseres Schulalltags.
Dazu gehören unter anderem:
- Projekte zur Stärkung der Klassengemeinschaft
- Selbstbehauptungs- und Konflikttrainings
- Medienbildung (z. B. Cybermobbing, Cybergrooming)
- Sexualerziehung
- Suchtprävention
- regelmäßige Fortbildungen für alle Mitarbeitenden
- Informationsangebote für Eltern
So lernen Kinder und Jugendliche, eigene Grenzen wahrzunehmen, Nein zu sagen und Hilfe zu holen.
Du bist nicht allein!
Wenn du dich unwohl fühlst, Angst hast oder eine Grenzverletzung erlebt oder beobachtet hast:
Sprich mit einer Person deines Vertrauens.
Das können sein:
- Klassenleitung
- Beratungslehrkräfte
- Schulsozialarbeit
- Schulleitung
- SV-Lehrkräfte
- andere Lehrkräfte
- deine Eltern oder andere Vertrauenspersonen
Auch Eltern können sich jederzeit an die Schule wenden.
Jede Meldung wird ernst genommen und vertraulich behandelt.
Was passiert im Verdachtsfall?
Der Schutz der betroffenen Person steht immer an erster Stelle.
Deshalb gilt:
- Wir hören aufmerksam zu.
- Wir handeln nicht überstürzt.
- Wir dokumentieren Beobachtungen sorgfältig.
- Das Beratungsteam und die Schulleitung beraten gemeinsam über das weitere Vorgehen.
- Bei Bedarf werden externe Fachstellen (z. B. Jugendamt, Schulpsychologie oder Polizei) einbezogen.
Alle Maßnahmen erfolgen sorgfältig, vertraulich und im Sinne des Kindeswohls.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Kinderschutz gelingt nur gemeinsam.
Deshalb arbeiten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und alle Mitarbeitenden unserer Schule zusammen.
Rückmeldungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich willkommen. Das Schutzkonzept wird
regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.
Ansprechpartner
Beratungsteam:
Schulsozialarbeit: Frau Kerber
Beratungslehrer: Herr Otterbach, Frau Henkl, Frau Heinemann, Herr Groot-Bramel
Schulleitung: Herr Heilmann (stellv.) und Herr Göbel
Weitere Informationen
Das vollständige Kinder- und Jugendschutzkonzept kann jederzeit hier eingesehen werden.