Neue Ideen für Mobilität rund um unsere Schule

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Am Gymnasium Netphen fanden in den vergangenen Tagen die Schülerprojekte zum schulischen Mobilitätsmanagement statt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 8b arbeiteten dabei intensiv in sieben thematischen Kleingruppen an Ideen zur Verbesserung der Verkehrssituation rund um die Schule. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen wie die zunehmenden „Elterntaxis“, unübersichtliche Verkehrssituationen sowie die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern auf dem Schulweg. Ziel des Projekts ist es, Schulwege sicherer zu gestalten und gleichzeitig klimafreundliche Mobilität zu fördern. Dabei setzte das Projekt bewusst auf die Einbeziehung der wichtigsten Expertinnen und Experten vor Ort: der betroffenen Schülerinnen und Schüler selbst.

Die Gruppen beschäftigten sich unter anderem mit sicheren Querungsmöglichkeiten, Hol- und Bringzonen, Fahrradstraßen, Busverkehr oder einem Rad-Schulwegplan. Dabei arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit iPads, dokumentierten Problemstellen mit Fotos, werteten Fachtexte und Untersuchungsergebnisse aus und entwickelten eigene Ideen und Lösungsansätze. Die Ergebnisse wurden anschließend in PowerPoint-Präsentationen festgehalten.

Besonders positiv fiel den betreuenden Fachleuten des Planungsbüros sowie der Mobilitätsbeauftragten der Stadt Netphen die engagierte und konzentrierte Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler auf. Viele Gruppen überzeugten durch kreative Ideen, realistische Verbesserungsvorschläge und eine intensive Auseinandersetzung mit der Verkehrssituation im Umfeld des Gymnasiums.

Als möglicher nächster Schritt ist vorgesehen, die Ergebnisse zukünftig auch Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung sowie dem Rat der Stadt Netphen vorzustellen. Damit könnten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen direkt in weitere Planungen zur Verbesserung der Mobilität in Netphen einbringen.

Ausgangspunkt des schulischen Mobilitätskonzeptes waren die zunehmenden Verkehrsprobleme im Umfeld des Gymnasiums Netphen, insbesondere durch Elterntaxis und unsichere Situationen für zu Fuß gehende Schülerinnen und Schüler. Nach Kick-off, Lehrerfortbildung, Schulwegcheck und Befragung befindet sich das Projekt aktuell in der Phase der Beteiligungsprojekte mit den Schülerinnen und Schülern. Bis zum Abschluss des Gesamtprojekts sollen durch das beauftragte Mobilitätsbüro buffee konkrete Maßnahmen und Konzepte entwickelt werden, um die Schulwege langfristig sicherer, selbstständiger und klimafreundlicher zu gestalten.

M.-A. Heilmann