Theater-Workshop am Gymnasium Netphen mit Experten vom Fach

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Ein Beitrag der Ruanda-Gruppe im Förderband Leben.Lernen.

So viel schon einmal vorweg: Unser Theaterworkshop unter der Leitung von Giulia Gendolla (Theaterpädagogin) und Sebastian Kolb (Schauspieler) hat Riesenspaß und Lust auf „Mehr“ gemacht. Am Montag, den 4. Februar versuchten wir mit ihrer Hilfe unser Theaterspiel „Plastics-to-go“ zu perfektionieren. Dazu standen wir nach vollem Unterrichtsprogramm am Vormittag drei Stunden lang auf der Bühne. Wir starteten mit verschiedenen Aufwärmübungen, um dann an unseren sechs Szenen zu arbeiten. Die verschiedenen Szenen spiegeln verschiedene Alltagssituationen, in denen jeder von uns unüberlegt unnötige Plastikprodukte zum Wegwerfen konsumiert. Durch die Rolle des Managers entsteht auf der Bühne ein „Battle“ um „mehr Plastik“ und solchen Verbraucherinteressen, die sich weniger Plastik wünschen. Am Ende gewinnt auf der Bühne das GELD – und somit siegen die Manager.
Wir verdanken Giulia Gendolla und Sebastian Kolb, dass unsere einfachen Spielszenen, die wir selbst geschrieben haben, dramaturgisch richtig gut wirken. Überhaupt haben wir von unserem Workshop profitiert: Wir haben gelernt, andere Ideen zu respektieren und umzusetzen. Wir haben als Team gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet. Wir haben Geduld aufgebracht, wenn wir gerade nicht auf der Bühne stehen konnten. Wir haben Selbstvertrauen in unser Können erworben. Wir sprechen jetzt viel lauter und können unsere Mimik besser einsetzen. Wir hatten viel Spaß! Allerdings gibt es von unserer Seite auch Verbesserungsvorschläge. Die Aufwärmphase könnte kürzer sein und wir wünschen uns, dass wir unser Stück endlich im Ganzen hintereinander spielen können, denn noch immer ist die 6. Szene nicht geprobt.Deshalb wünschen wir uns einen weiteren Workshop mit Giulia Gendolla und Sebastian Kolb. Wir können ihn uns leisten, da unser Ruanda-Team mit Frau Wussow beim Aqua Awards als Trashbusters unter den Gewinnern war und wir mit unserem Preisgeld unsere Workshops selbst finanzieren können.

Das Ruanda-Team